4. Oktober 2022 – Culinary Workshop

Um 06:30 Uhr haben wir uns – wie an den meisten Tagen – im Homeroom getroffen, um unsere Pläne für den heutigen Tag zu besprechen. Da der Landschaftspark Circle B aufgrund des Hurrikans Ian noch auf unbestimmte Zeit geschlossen ist, haben wir danach den Schultag von 07:00 bis 14:00 Uhr mit unseren Austauschpartner/innen im Unterricht verbracht. Lunch haben wir heute wieder in der Cafeteria der Schule gegessen. Nach dem Unterricht haben wir uns wieder mit allen deutschen und amerikanischen Austauschpartner/innen getroffen und zusammen Mac’n‘Cheese, Hähnchen, Porc Chops, grüne Bohnen, gegrilltes Gemüse und Mais zubereitet und gegessen. Zum Nachtisch gab es Eis und Peach Cobbler. Um 18:00 Uhr wurden wir dann von unseren Gasteltern abgeholt oder sind mit dem Bus zurück gefahren. Der Rest des Tages war frei, also konnten wir noch einmal etwas mit unserer Gastfamilie unternehmen oder unsere Koffer packen, denn diese müssen morgen früh bereits mit zur Schule. Dadurch war es etwas schwer, am letzten Abend noch viel Zeit mit unserer Gastfamilie zu verbringen. Aber wir konnten noch mal gemeinsam Dinner essen oder im Pool schwimmen.

Johannes

3. Oktober 2022 – Fire & Police Department

Aufgrund der Folgen des Hurrikans in der letzten Woche konnte die Schule heute immer noch nicht stattfinden, allerdings hätten wir diese ohnehin nur bis ca. halb 9 besucht, da für 9 Uhr ein Besuch an der Polizei- und Feuerwehrwache anstand. Deshalb konnte man heute etwas länger schlafen und wir sind dann zu viert (Jakob, Simon, Grady und ich) gegen 8:45 Uhr mit dem Auto zur Feuerwehrwache in Bartow gefahren und dort gegen 9:10 Uhr angekommen. Allerdings sollte die Führung erst um 9:30 Uhr beginnen, weshalb wir noch 20 Minuten in einem Büro in der Feuerwehrwache gewartet haben. Anschließend wurden uns verschiedene Feuerwehrwagen gezeigt und wir durften mit einem Schlauch das Zielen auf ein Hütchen üben.  
Danach ging es zur Polizeiwache, wo wir zunächst durch das ganze Gebäude geführt wurden, und dann hat uns noch ein Police Officer einen Polizeihund gezeigt, der, wie die meisten anderen guten Polizeihunde, aus Deutschland kommt und demnach auch nur auf deutsche Kommandos hört. Anschließend haben wir uns noch einen Raum angesehen, in dem die Polizisten das Schießen üben können, da es 2 Mal im Jahr eine Schießprüfung gibt, die die Polizisten bestehen müssen. 
Nach der Polizeiwache sind wir zu Palace Pizza gelaufen, um dort um 12:30 Uhr Mittag zu essen und um 1 Uhr ging es wieder zurück nach Hause. Am frühen Nachmittag haben wir uns dann mit drei Freunden von Simon getroffen und um halb 8 gab es dann (wieder zu Hause) Abendessen. Es gab Steak,  Mac’n’Cheese und Brokkoli. 
Danach haben wir uns einfach ausgeruht und sind etwas später ins Bett gegangen. 

Lasse

2. Oktober 2022 – Familientag

Meine Familie war mit der Familie von Hermann und der Familie von Lasse und Jakob am Strand verabredet. Dafür sind wir um 8 Uhr aufgestanden und um 8:45 Uhr losgefahren; Nach einer 1½-stündigen Autofahrt, waren wir in Clearwater am Strand angekommen. Zu der Zeit war die Familie von Lasse und Jakob bereits dort. Es hat uns jedoch keinen Aufwand gekostet sie zu finden, da sie mehr oder weniger geradeaus vor dem Strandübergang ein Plätzchen gefunden hatten. Als wir dann bei ihnen waren, kamen die anderen gerade das erste Mal aus dem Wasser und wir haben erstmal eine Runde Fußball am Strand gespielt, wobei der Ball vielleicht ein-/zweimal ins Wasser geflogen ist. Ich habe in einem Stuhl insgesamt knapp 3 Stunden geschlafen, um irgendeinen Schlaf nachzuholen – auch wenn ich nicht weiß, welchen. Als ich wieder aufgewacht bin, kam gerade Hermanns Familie an und wir sind alle ins Wasser gegangen. Es war im Vergleich zur Luft kalt, aber wenn man es mit der Nord- oder Ostsee vergleicht, war es ziemlich warm. Im Wasser haben wir die meiste Zeit damit verbracht uns einen kleinen 🏈 und einen Tennisball zuzuwerfen.
Am Ende des Tages hatten wir alle einen Sonnenbrand, manche mehr manche weniger, obwohl wie uns alle eingecremt haben… Wir haben wohl einfach die Sonne hier in Florida total unterschätzt! Als wir wieder rausgegangen sind haben wir nochmal ein bisschen Fußball gespielt und haben dann um 15 Uhr so langsam unsere Sachen gepackt.
Hier haben sich dann die Familien getrennt und wir sind als erstes ein spätes Mittagessen (oder ein frühes Abendessen) essen gegangen: in einem sehr schönen Restaurant sehr nah am Strand, aber die Sauce, die ich hatte, war mit „mildly hot“ doch schon ziemlich scharf – vor allem, weil die Pommes dazu auch sehr stark gewürzt waren. Danach haben wir nur noch einmal angehalten, um Eis zu holen. Ich hatte einen „triple chocolate“ Becher. Es war wirklich so viel Schokolade, dass man diesen Becher fast als Hauptspeise essen könnte! Als wir zuhause waren, wurden wir natürlich erstmal vom Doodle der Familie begrüßt – auch wenn sie immer noch nicht ganz versteht, dass ich im Moment auch hier wohne… Aber wenn ich dann einfach reingehe, akzeptiert sie es und freut sich nur noch.
Am Abend habe ich dann nur noch Vorfreude auf die Feuerwehr- und die Polizeiwachen, die uns morgen gezeigt werden.
Aber darüber berichtet dann ja jemand anderes…

Erik

1. Oktober 2022 – Pool Party als Farewell Dinner

Heute war es leider schon soweit: Wir hatten unser vorgezogenes Abschiedsessen, damit es am Wochenende stattfindet. Leider konnten wir heute nicht wie geplant auf die Ranch, allerdings war eine Familie so lieb und wir durften bei ihnen unser Abschiedsessen ausrichten. Also hieß es heute morgen für mich entspannt aufstehen, dem Hund und den Katzen hallo sagen und dann ging es um 14 Uhr los. Wir sind dort hingefahren und es war fantastisch! Es gab einen Pool und fast jeder von uns war drin, wir haben mit den Bällen gespielt und manchmal auch andere getroffen. Der DJ hat für gute Stimmung gesorgt und ich habe mit paar Freunden zu den Liedern getanzt und gesungen – vielleicht ein bisschen schief, aber wir hatten Spaß! Natürlich wurde die Party noch besser als es dann Burger, Hot Dogs, Mac & Cheese und noch vieles mehr an Essen gab – und außerdem die Nachricht kam, dass alle wieder Strom haben (nach teilweise 3 Tagen ohne). Nach dem Essen wurde weiter gegolft, gequatscht, geschwommen, getanzt und gesungen. Als es dann Abend wurde und eigentlich keiner mehr im Pool war, ging das Geschupse los: Viele sind reingefallen, egal ob die Schwimmsachen an hatten oder Kleidung.
Die Lehrer haben sich dann auch überwunden und sind mit reingesprungen – in Anziehsachen.
Leider ist der Abend dann auch schon zu Ende gegangen und viele mussten in ihren nassen Sachen nach Hause fahren.

Frieda

30. September 2022 – Langsam kehrt die Normalität zurück!

Die Schulen sind immer noch zu und manch eine/r hat immer noch keinen Strom. Das Hurricane Ian uns Deutsche auch mal kennenlernen wollte, ist noch an vielen Stellen zu sehen. Wir sitzen schon etwas länger zuhause, aber heute kommen wir endlich raus.
Mein Austauschschüler wollte mir mal HTeaO zeigen: Ein Eistee wie es ihn in Deutschland nicht gibt. Man betritt den Laden und überall stehen Getränkespender gefüllt mit allem, was man sich an Eistee vorstellen kann. Ich war „langweilig“ und hab mir nur einen Pfirsich-Eistee mitgenommen, aber dafür hat der auch verdammt gut geschmeckt! 
Freitagabend ist Kinoabend bei meiner Gastfamilie. Heißt: Wir bestellen Pizza, nachdem wir aus dem Supermarkt raus sind, suchen zuhause einen Film aus, und wenn die Pizza kommt geht’s los. Ich habe meine Gastfamilie überzeugt, mal einen deutschen Film zu gucken. „WhoAmI“ kam dann auch ganz gut an, dafür dass er keine englische Synchro hatte und meine Gastfamilie leider mit Untertiteln gucken musste – aber das hat sie nicht interessiert. Viel zu neugierig waren sie, mal etwas Deutsches zu gucken. Die Pizza war während des Films auch super. „Papa John’s“ hat vielleicht einen dicken Boden, aber auch schön viel Käse. Die Pizzabrötchen, die eher wie kleine Baguettes aussehen, waren auch ganz lecker. Ich mochte die amerikanische Pizza und die Amerikaner den deutschen Film – eiin Erfolg auf beiden Seiten. Das Ende des Films bedeutet auch das Ende des Tages.
Morgen haben wir das vorgezogene Farewell Dinner als kleine Party – mal schauen, wie das wird. Dann mal tschüss und bis morgen!

Jasper

29. September 2022 – Happy Hurricane Day (2)!

Beep, Beep, beep – unser liebster Begleiter schlägt an und eröffnet uns Schülern hier in Bartow einen neuen, aber nicht ganz so stürmischen Tag.
Da die Schulen als Schutzmaßnahmen im ganzen „District“ geschlossen bleiben, verschont uns der Alarm bis 10 Uhr. Dann muss man sich aber langsam fertig machen, um den Tag noch vollends mitzuerleben. Also wecke ich liebevoll meine schläfrige Mitbewohnerin Cathy auf und wir machen uns fertig für das anstehende Frühstück. Aber bevor wir dieses genießen können, kommt uns unsere Teams-Besprechung mit den Lehrkräften um 11 Uhr noch zuvor: Es gab die neuesten Infos zu der aktuellen Lage wegen des Sturms und den Ausflügen. In diese Konferenz erstmal reinzukommen, war auch schon eine Herausforderung, da wir weder Strom noch Internet hatten…
Bei dem ganzen Input am „frühen“ Morgen hatten wir den Hunger auf das Frühstück ganz vergessen. Wir haben uns nach der Konferenz also direkt wieder an das angefangene Puzzle gesetzt und sind da auch Stück für Stück weitergekommen.
Anschließend ging es natürlich erstmal weiter mit Schularbeiten: Unsere beiden Projekte stehen an und auch die deutschen und amerikanischen Rezepte für unser Kochbuch müssen noch gemacht werden!
Angefangen mit der Projektarbeit zum Oberthema „Tasting cultures“: 
Mein Teil war das Thema „vegan und vegetarisch“, also habe ich unsere Umfragen durchgeschaut und daraufhin noch etwas recherchiert. Beim Auswerten dieser Ergebnisse sind mir viele Dinge aufgefallen, die dann alle in den Text geflossen sind. Auch meine Austauchschülerin Trinity hat mir dabei geholfen. Um die Konzentration zu bewahren, haben wir öfter mal zwischen Arbeit und Puzzle hin- und hergewechselt, bis es dann das Mittagessen gab. Wir haben ein kleines China-Buffet angerichtet mit einer Auswahl zwischen unter anderem Nudeln, Reis oder frittiertem Hähnchen. 
Kurz nach dem Mittag wurde dann auch unsere Projektarbeit fertiggestellt und ich habe mir schon einmal mein deutsches Rezept angeschaut. Doch erstmal war eine verdiente Pause an der Reihe: Wir haben zusammen ein Escape-Room-Spiel gespielt und standen vor so einigen Herausforderungen… doch am Ende konnten wir das Spiel besiegen und waren frei. Nach diesem Abenteuer brauchten wir erstmal wieder eine entspannte Atmosphäre und wir wandten uns wieder dem Puzzle zu – was gar nicht so leicht war, da es einen weißen Rand hatte. Als wir es dann doch endlich geschafft hatten, gab es sozusagen als Belohnung das Abendessen: Wir haben uns Toast mit Käse und als Snack später am Abend noch Chicken Nuggets gemacht.
Weil wir danach schon recht müde waren, haben wir uns dann fertig gemacht, sodass wir bald schlafen gehen konnten. Die letzte Aktion vor dem Schlafen war dann nur noch das Beantworten sämtlicher angefallenen Nachrichten, die schon sehnsüchtig auf uns gewartet hatten. Dann hieß es aber mal für uns alle hier in Bartow „GUTE NACHT“!

Larissa

28. September 2022 – Happy Hurricane Day (1)!

Guten Morgen! 😁 ☀
Auch der heutige zehnte Tag startet für uns mit Sonnenschein und warmen Temperaturen – ganz anders als in
Deutschland.
Um 5 Uhr klingelte auch schon unser Wecker und ich habe meine Freundin Larissa aufgeweckt.
Schnell haben wir unsere Anziehsachen und ID-Badges übergeworfen und uns fertig für den Schultag gemacht.
Dann haben wir auch schon unsere Austauschpartnerin Trinity und ihre unfassbar liebe Familie begrüßt.
Um 6:13 Uhr stiegen wir in dem coolen gelben Schoolbus, vorbeigefahren an der Summerlin Academy und der
IB-School kamen wir pünktlich um 6:30 Uhr in unseren Homeroom an, wo sowohl alle anderen Deutschen und
ihre Austauschpartner/innen als auch die Lehrkräfte und das Frühstück auf uns gewartet haben.

OH STOPP!!!
Da haben wir wohl etwas zu lange geträumt, denn heute sieht die Realität ganz anders aus…

Heute heißt es „Happy Hurricane Day!“ und das heißt gleichzeitig auch: Ausschlafen! Also haben wir erstmal schön lange geschlafe, bis Trinity uns zum Frühstück geweckt hat. Zusammen haben wir dann lecker gefrühstückt und ein bisschen über den Tagesablauf und natürlich auch den „Hurricane Ian“ gesprochen. Sie und ihre Familie sind jedoch super auf den Sturm vorbereitet und wir brauchen gar keine Angst zu haben.
Nach dem Frühstück haben wir dann alle zusammen ein wenig gemalt und UNO gespielt. Um nicht der Langeweile zu verfallen, haben wir dann noch ein paar Puzzle gemacht – mit 750 Teilen! Auch unsere kleine neue Mitbewohnerin “Blue” 🐶 wollte mit spielen.
So gegen 16:30Uhr wussten wir dann, dass der Sturm näher kam, denn unser Strom ist ausgefallen. Zum Glück hatten wir alle unsere Handys aufgeladen und dazu hatten wir auch noch mehrere Notfall-Generatoren – uns konnte also nichts passieren.
Zwischendurch haben wir dann auch noch ein bisschen Klavier spielen geübt. Das war lustig, weil wir es alle
gar nicht konnten… Dann habe ich auch noch einen kurzen “Mittagsschlaf” gemacht, als es darauf auch schon leckere Spaghetti à la Trinity gab.
Bis in die Nacht hinein haben wir dann ein Spiel namens „Hearts“ gespielt und ich war echt schlecht darin – ich
habe wirklich immer verloren.🤣
Am Ende des Tages waren wir dann doch alle ganz schön müde und kaputt! Wer hätte schon gedacht, dass so ein Hurricane-Tag so anstrengend sein könnte? Das war ja mal ein einmaliges Erlebnis…

Und wer kann erraten, was wir gerade für ein Disney-Motiv puzzlen? – Hihihi

Cathy

27. September 2022 – Happy Hurricane Season!

Nach einem anstrengenden und spaßigem Tag gestern konnte ich heute erstmals richtig ausschlafen und es hat dann auch erstmal eine Sekunde gedauert bis ich genau wusste, wo ich war und warum ich heute keine Schule hatte.
Anscheinend kommt ein Hurrikan auf uns zu und deshalb haben wir bis mindestens Donnerstag erstmal keine Schule. Dementsprechend habe ich den Tag heute mit meiner Gastfamilie verbracht und das ein oder andere im Haushalt gemacht.
Als Erstes haben meine Austauschschülerin und ich morgens alle Möbel von der Terrasse reingestellt und das Haus Hurrikan-sicher gemacht. Danach haben wir gefrühstückt und uns beide an unsere Schulaufgaben gesetzt: Sie sich den ganzen Tag an Mathematik und ich mich an unsere Projekte hier vor Ort. Zwischendurch habe ich dann noch mit meinen Eltern telefoniert und bin danach mit meiner Schülerin zum TacoBell in der Nähe gefahren, damit wir etwas zum Mittagessen hatten.
Danach war bei ihr wieder lernen angesagt und ich habe währenddessen meine Sachen gewaschen.
Nachmittags war meine Gastmutter dann wieder da. Sie war den ganzen Tag in ihrer Schule, denn diese wird als Unterschlupf für Menschen genutzt, die sonst nicht wissen, wo sie bei diesem Wetter hin können. Die Geschichten, die sie mir erzählt hat waren echt interessant: Sie hat mir davon erzählt, dass in ihre Schule auch Haustiere mitgebracht werden dürfen, was nicht bei allen der Fall ist, sowie die ein oder andere persönliche Geschichte von Menschen, die sie wohl sehr bewegt hat. Da sie morgen wieder dorthin muss, werden wir zu ihren Eltern ziehen, damit im Fall der Fälle jemand Erwachsenes da ist, der sich um uns kümmern kann.
Bei diesem Teil der Familie haben wir auch heute zu Abend gegessen und ich finde es immer wieder schön, wie sehr sich die Menschen hier freuen, die deutsche Kultur kennenzulernen und meine Gastoma hat sogar extra deutsche Elemente in ihr Abendessen eingebaut, unter anderem Sauerkraut (was hier etwas weniger sauer ist als zu Hause). Danach haben wir auch dort die letzten Dinge Hurrikan-fest gemacht sowie eine Uhrzeit ausgemacht, wann wir morgen da sein sollen.
Übrigens: Der Kurs des Hurrikans hat sich im Laufe des Tages nochmal mehrfach verändert und das Auge des Hurrikans wurde zwischenzeitlich für morgen genau über uns vorausgesagt. Das ist sowohl spannend als auch ein wenig erschreckend…
Aber wie viele Austauschschüler können schon von sich behaupten, dass sie einen Hurrikane miterlebt haben?

Inga

26. September 2022 – Universal Studios & Island of Adventure

Der Tag startete wie ein ganz Normaler: 5:45 aufstehen – jedoch mit dem Plan, die berühmten Freizeitparks Universal Studios und Island of Adventure zu besuchen. Also haben sich alle Teilnehmer/innen des Austauschs erstmal im Klassenzimmer getroffen und gefrühstückt. Zum Frühstück gab es Joghurt, Äpfel und ein paar Reste von den vergangenen Tagen. Danach verließen uns die Amerikaner zu 7:00 Uhr und wir begaben uns auf den Weg zum Schulbus, welcher uns nach 1 ¾ Stunde bei den Universal Studios absetzte. Dort ging es weiter mit einer Durchleuchtung der Rucksäcke und normaler Überprüfung nach verbotenen Gegenständen. Anschließend begab sich der Strom aus allen anwesenden Menschen in Richtung Universal Studios. Nachdem wir verschiedene Restaurants wie „Bubba Gump Shrimps“ hinter uns gelassen haben, erreichten wir endlich den langersehnten Eingang, wo wir erstmal den Ablauf des Tages besprachen. Nun ging es endlich los: In Kleingruppen von mindestens drei Personen liefen alle in den Park (eher aufgebaut wie eine Stadt) und stellten sich in die teilweise über 60 Minuten langen Schlangen. Meine Gruppe startete mit einer Achterbahn. Weiter ging es mit „Men in Black“, wo sich alle einig waren, dass es die Wartezeit nicht wert war. Nach einem Stück Pizza (12$) begaben wir uns zu den „Minions“, dort warteten wir 60 Minuten, doch diesmal hat es sich gelohnt. Die „Minions“-Attraktion war grundlegend sowas wie eine Achterbahn, nur das man in einer beweglichen Kabine zu einem Film bewegt wurde. Nun ging es zum Hogwarts Express, mit dem wir in den zweiten Park, Island of Adventure, gebracht wurden. Dort schlossen wir uns mit einer anderen Gruppe zusammen und warteten 90 Minuten auf die neueste Achterbahn, die es aber wirklich Wert war. Meine Gastfamilie hatte mir das aus den Filmen bekannte Butterbier (ohne Alkohol) empfohlen, welches jedoch trotz einem Preis von 8,50$ nicht geschmeckt hat. Danach hat sich die Gruppe wieder aufgeteilt und wir gingen zu viert auf den „Jurassic World Coaster“. Die letzte Attraktion vor der Heimfahrt durfte die „Hulk“-Achterbahn sein, nach der wir dann aber schnell zum Ausgang laufen mussten. Als es um 17:50 anfing zu regnen, standen wir glücklicherweise unter dem Dach der Bushaltestelle und warteten auf unseren Bus, dieser kam jedoch aufgrund des Verkehrs 20-30 Minuten zu spät. Auf dem Rückweg hielten wir mit dem Bus bei McDonalds und wurden dann nach Ankunft an der Schule von unseren Gastfamilien nach Hause gebracht.

Hermann